9. Schuljahr

Anschluss durch Profilbildung.

Das 9. Schuljahr der Maitlisek versteht sich als Reife- und Transformationsjahr. Es ist der ideale Zeitabschnitt, um das nötige Fundament für die Profilbildung hin zur Anschlusslösung zu bilden. Auf ihren Anschluss ausgerichtet, weiten die Schülerinnen ihre Kompetenzen individuell aus. Damit sie diese Fähigkeiten ausprägen können, gestalten wir das 9. Schuljahr bewusst so, dass die jungen Frauen schon in der Schule lernen, aktiv am Gesellschaftsleben teilzuhaben, sich Ziele zu stecken, mit Rückschlägen und Herausforderungen umzugehen, kreativ an neuen Lösungen zu arbeiten und die Zukunft voller Chancen und Möglichkeiten zu sehen. Im Sinne einer gelingenden Lebensgestaltung geht es um die Orientierung am Positiven und um Selbstwirksamkeitserleben, was zu Lebenskompetenz führt.

Die Gestaltung des 9. Schuljahres basiert auf drei Grundelementen:

  • Lebensweltbezug Mittels vielfältigem Lebensweltbezug werden die Schülerinnen unterstützt so, dass sie in der zukünftigen Lebenswelt kompetent handeln können. Der Lebensweltbezug ist entscheidend, um sicherzustellen, dass die Schülerinnen die erworbenen Kompetenzen in ihrer zukünftigen Lebenswelt anwenden können. Wir integrieren daher realitätsnahe Beispiele und Erfahrungen in den Unterricht, um ihnen zu helfen, sich besser auf ihre Anschlusslösung vorzubereiten und in der Gesellschaft kompetent zu agieren. Dies fördert Selbstwirksamkeit und eine gelungene Lebensgestaltung. 

 

 

  • lndividuelle Profilbildung Die individuellen Profilbildung beinhaltet die Standortbestimmung gegen Ende des 8. Schuljahres und orientiert sich an den individuellen Kompetenzen. Die Schülerinnen können sich so optimal auf ihr berufliches oder schulisches Laufbahnziel vorbereiten. Die Profilbildung erfolgt mit den folgenden vier Elementen:

 

  • Orientierung am Anschluss Das 9. Schuljahr hat u.a. zum Ziel, die Schülerinnen auf die nachfolgende Bildungsstufe vorzubereiten, sei es eine weiterführende Schule oder eine Berufslehre, möglicherweise mit Berufsmatura. Wir möchten sicherstellen, dass sie die erforderlichen Fähigkeiten und Kompetenzen erwerben, um diesen Übergang erfolgreich zu bewältigen. Dies schließt auch die Vorbereitung auf weiterführende Schulen ein. Unser Fokus liegt darauf, den Schülerinnen die Orientierung und das Selbstvertrauen zu geben, um ihre Bildungs- und Berufszukunft positiv anzugehen.


     
     
  • Standortbestimmung als Grundlage für das Setzen von individuellen Zielen, an denen die Schülerinnen mit Unterstützung der Lehrpersonen arbeiten. Sie wird im Orientierungsgespräch besprochen.
  • Lernvereinbarung, in der die Beteiligten, d.h. die Schülerin, der Coach, die Lehrpersonen und Erziehungsberechtigten die individuellen Ziele festhalten.
  • Kompetenzprofile, die aufzeigen, über welche Kompetenzen die Schülerin verfügt.
  • Profilunterricht, der gemäss Berufsfelder eine fokussierte Kompetenzaneignung ermöglicht.